Interview mit Bürgermeister Bodo Krause
In jeder Ausgabe der STEINZEITung wollen wir Euch interessante Leute vorstellen. Als Erster ließ sich Kleinmachnows Bürgermeister Bodo Krause von Henrietta befragen.
Was waren früher Ihre Lieblingsfächer?
Meine Lieblingsfächer waren früher Chemie und in der Grundschule Deutsch. Chemie hat mir gefallen, weil ich es interessant fand, wie verschiedene Stoffe miteinander reagieren und wie Dinge in der Natur funktionieren. Deutsch mochte ich ebenfalls gerne, weil man sich Geschichten ausdenken und aufschreiben konnte.
Welchen Traumberuf hatten Sie?
Mein Traumberuf war tatsächlich Bürgermeister. Ich finde diesen Beruf besonders interessant, weil man viel Verantwortung übernimmt und gleichzeitig etwas für die Menschen in der eigenen Gemeinde tun kann. Es ist eine abwechslungsreiche Aufgabe, bei der man viele unterschiedliche Themen kennenlernt.
Als was haben Sie vorher gearbeitet?
Bevor ich Bürgermeister wurde, habe ich als Geschäftsführer und als Verlagsleiter gearbeitet. In diesen Berufen hatte ich zu bereits viel zu tun mit Organisation, Planung und Verantwortung. Die Erfahrungen aus dieser Zeit kann ich auch heute in meiner Arbeit als Bürgermeister gut gebrauchen.
Warum wurden Sie Bürgermeister?
Ich habe mich bei der CDU und der FDP für das Amt des Bürgermeisters beworben. Anschließend wurde ich von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt. Ich wollte Verantwortung übernehmen und mich dafür einsetzen, dass sich meine Heimat Kleinmachnow gut weiterentwickelt.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
In meiner Freizeit mache ich gerne Sport. Außerdem lese ich gerne und verbringe viel Zeit in der Natur. Ich gehe gerne wandern und klettern. Diese Aktivitäten sind für mich ein guter Ausgleich zu meinem Berufsalltag.
Wie sieht Ihr normaler Arbeitstag aus?
Mein Arbeitstag beginnt meistens früh. Ich stehe gegen 6 Uhr auf und schaue zuerst meine E-Mails durch. Danach mache ich Sport. Gegen 8 oder 9 Uhr beginne ich mit der Arbeit im Büro. Dort finden viele Besprechungen und Termine statt. Im Laufe des Tages kommen viele unterschiedliche Aufgaben dazu. Deshalb ist eigentlich kein Arbeitstag genau wie der andere.
Was ist das Beste an Ihrem Job?
Das Beste an meinem Job ist für mich, dass ich vielen Menschen helfen kann. Als Bürgermeister kann ich mich um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger kümmern und versuchen, Probleme zu lösen. Außerdem kann ich dabei mithelfen, Kleinmachnow weiterzuentwickeln und die Gemeinde zu einem guten Ort zum Leben zu machen.
Was mögen Sie nicht an Ihrem Job?
Was ich an meinem Beruf manchmal schwierig finde, ist, dass manche Dinge sehr umständlich sind und lange dauern. Es gibt viele Regeln und verschiedene Abläufe, die beachtet werden müssen. Dadurch kann es vorkommen, dass Entscheidungen nicht so schnell getroffen werden können, wie man es sich eigentlich wünschen würde. Gerade wenn man eine Idee hat und sie schnell umsetzen möchte, kann das manchmal etwas frustrierend sein.
Was wünschen Sie sich für Kleinmachnow?
Ich wünsche mir, dass Kleinmachnow auch in Zukunft eine moderne und lebenswerte Gemeinde bleibt. In Zukunft könnte auch autonomes Fahren eine größere Rolle spielen und den öffentlichen Verkehr moderner und einfacher machen. Wichtig ist mir, dass die Gemeinde finanziell gut aufgestellt ist und mehr Einnahmen als Ausgaben hat. Auch unsere Schulen sollen weiterhin sehr gute Bedingungen für Kinder und Jugendliche bieten.
Ein weiterer Wunsch ist, dass Wildschweine nicht mehr in den Wohnsiedlungen unterwegs sind. Insgesamt wünsche ich mir, dass Kleinmachnow eine moderne Gemeinde bleibt, in der sich die Menschen wohlfühlen und in der es gute Angebote für alle Generationen gibt.
Gibt es neue Pläne für Kinderangebote in Kleinmachnow?
Ja, es gibt Pläne, die Angebote für Kinder und Jugendliche weiterzuentwickeln. Zum Beispiel im Jugendclub, damit es weiterhin ein guter Treffpunkt für Kinder und Jugendliche ist. Außerdem soll die Kinder- und Jugendbeteiligung intensiver werden. Mir ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche ihre eigenen Ideen und Wünsche äußern können und bei bestimmten Entscheidungen stärker mit einbezogen werden.